Mein neuer Tretroller: Kostka Tour Max Fold

Das Jahr 2020 ist bei mir bisher das aktivste Tretrollerjahr.
Das kam eigentlich als indirekte positive Folge von Corona. 🙂 Als Corona anfing hatte ich schnell 2-3 Tage Home Office pro Woche. Und bei den restlichen Tagen war ich froh, mich etwas mehr zu bewegen und bin kaum mehr Fahrrad sondern nur noch Tretroller gefahren.
Im Mai habe ich mal geschaut, ob ich ein bisschen was an meinem alten Tretroller (ein altes Rollerbyke) modifizieren könnte und bin dann aber schnell zu der Erkenntnis gekommen, dass eine 100%-Modifikation auch gut wäre.

Also habe ich seit Juli einen Kostka Tour Max Fold – vorne 26-Zoll-, hinten 20-Zoll- Treckingreifen. Ein richtig schöner Erwachsenentretroller für normale Ausflüge und die Fahrt zur Arbeit. Ich habe die faltbare Variante – die kostet einen Ticken mehr, dafür bekommt man ihn in einen Kofferraum hinein oder kann ihn in öffentlichen Verkehrsmitteln einfacher mitnehmen. Ob er jetzt immer kostenlos mitgenommen werden kann, ist eine anhaltende Diskussion in Tretrollerkreisen. Zusammengefaltete Tretroller aber wohl schon.

Ich hatte meinen beim Tretrollerzentrum in Laaber gekauft. Google schlug das vor als einer der Tretrollerhändlern in Bayern – ausprobieren wollte ich einen neuen Roller schon statt ihn nur Online zu kaufen. Und nachdem ja in Laaber auch einer meiner besten Freunde ever – Jakob – lebt, war ein Wochenendausflug dorthin sehr kurzfristig organisiert.


Als Zusatz hab ich beim Händler auch gleich noch mitgenommen:
1. ein ernsthaftes Faltschloss,
2. ein für diesen Roller passendes Rücklicht, dass am Ende des Rahmens eingesteckt werden kann, [Anmerkung 2022: inzwischen würde ich den Adapter nehmen, an dem dann beliebige Rücklichter befestigt werden können. Und seit ich hinten den Thule Tour Rack angebracht habe, habe ich ein breites Rücklicht an dem.]
3. eine Rahmentasche Kostka Twin II, [Anm. 2022: inzwischen würde ich eine wasserdichte Tasche nehmen. Die Tasche mag ich aber trotzdem sehr.]
4. die Schutzbleche waren bei der Rollerkombi gleich mit dran – aber ich hab sie gleich mal demontiert. Fand sie bis jetzt noch nicht nützlich genug. (Oder einfach nur nicht cool genug?) [Anm. 2022: für die 6000km auf dem Tretroller sind die Schutzbleche dran.]
5. einen KLICKfix-Adapter. Der hat wegen dem speziellen Vorbau des Faltrollers eine spezielle Befestigung. (Mit der Befestigung bin ich nicht 100%ig zufrieden. Die Schrauben wackeln sich schnell los, quitschen dann oder die untere kann auch ganz herausfallen. Wenn ich eine gute Modifikation habe poste ich die mal – vermutlich ein größeres Gewinde rein bohren und zusätzliche Schraubensicherung)
6. einen KLICKfix Vario Rack als Gepäckträger beim Einkaufen und auf kleinen Touren,
7. ein paar Innerbarends von SQlab. Die sind gerade bei langen, ruhigen Fahrten sehr angenehm für die Hände! (Bei den viel öfter zu sehenden am Lenkerende befestigten Ohrwascheln habe ich nie verstanden, was an denen ergonomischer sein soll. An der Lenkerinnenseite fand ich das aber von Anfang an sinnvoll. Na gut, erst hatte ich Zweifel, aber dann meinte der Händler selber, dass er die an seinem eigenen Roller hat. Okay, dann ist es wohl mehr als nur Marketingtamtam, sondern vielleicht nützlich 😉
8. den Seitenständer habe ich bewusst nicht genommen. Wer braucht denn so etwas? Überall wo ich bin gibt es a) Fahrradständer, b) Laternen, c) Schilder, d) Gartenzäune oder e) Bäume. Und dafür das Gewicht eines Metallständers jeden Tag 120 Höhenmeter den Berg rauf fahren? Nein, danke.

Welche Taschen ich jetzt bei welcher Gelegenheit wie anbaue kommt in einem der nächsten Posts ausführlicher. Das ist ja doch eine kleine Wissenschaft für sich. (Die sich der Wissenschaftler ja auf keinen Fall entgehen lassen möchte akribisch und hoffentlich verständlich zu erläutern.)

Mit dem neuen Tretroller bin ich in den ersten drei Monaten schon etwa 1000km gefahren. Maximale Tagesstrecke waren 130km und eine Tour zur Zugspitze war auch mit dabei.
Und ich muss sagen: der Kostka Tour fährt sich wunderbar leicht!
Nach dem zweiten Tag kam mein alter Rollerbyke in den Keller.
Alle Leute, die ihn inzwischen mal Probe gefahren sind, fanden ihn auch sehr angenehm. Ein Gast ist auch schon 35km an einem Tag mit ihm gefahren.

Summa summarum: das war der beste Kauf eines Fortbewegungsmittels überhaupt! So eine Spaßkiste sollte eigentlich jede*r daheim haben!

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